Hände weg von Fertigbrillen

Der Tip von Markus Raue

Fertigbrillen sind nur ein schlechter Ersatz für eine individuell angefertigte Brille. Sie suggerieren den Kunden zum vermeintlich günstigen Preis besser sehen zu können. Sie ersetzen nicht den Besuch beim Augenoptiker.

Der erste positive Eindruck, mit einer Fertigbrille optimal sehen zu können, täuscht. Er kann sich mittel- und langfristig schnell ändern und zu Kopfschmerzen, Schwindel, brennenden Augen und Unwohlsein führen.

Die größten Mängel einer Fertigbrille sind: Sie werden nur mit gleicher Sehstärke (Dioptrien) für das rechte und linke Auge angeboten. Bei den meisten Menschen ist die Fehlsichtigkeit jedoch auf beiden Augen unterschiedlich ausgeprägt, was durch eine Fertigbrille nicht entsprechend korrigiert wird. Zudem fehlt bei einem Kauf des Fertigproduktes die qualifizierte Messung, die individuelle Beratung und professionelle Anpassung der Brille durch den Augenoptiker.

Wie jeder Fingerabdruck ist auch jedes Auge individuell. Deshalb müssen die Brillengläser millimetergenau auf die individuelle Pupillendistanz zentriert werden und die Fassung auf die jeweilige Kopfform des Trägers angepasst werden. Die meisten Brillenträger haben auch eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), die nur durch für ihn speziell angefertigte Brillengläser ausgeglichen werden kann. Nur so gewährleistet das Individualprodukt Brille ein angenehmes Tragegefühl ohne die Gefahr von möglichen Neben-wirkungen.

Denn: Entspanntes Sehen ist ein Stück Lebensqualität!

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